JAPAN – Die Saga einer Nation

5. April 2026, Beginn um 14:30 UhrCarl-Orff-Saal, München
Szenische Erzählung zur Geschichte Japans mit Erzähler und Koto-Musik

Szenische Reise durch die Geschichte Japans in München

Die Geschichte Japans lässt sich nur selten ohne Vereinfachungen erzählen: zu viele Epochen, Wendepunkte, Bedeutungen und Symbole. Das Projekt „Japan – Die Saga einer Nation“ wählt einen anderen Ansatz — es erklärt die Vergangenheit nicht, sondern erzählt sie auf der Bühne, Schritt für Schritt und bildhaft, sodass das Publikum Geschichte als einen einzigen, zusammenhängenden Weg erleben kann.

Es ist weder eine Vorlesung noch ein Film oder ein klassisches Konzert. Vor dem Publikum entfaltet sich eine lebendige szenische Erzählform, in deren Zentrum das gesprochene Wort steht. Ein Erzähler führt die Zuhörer durch Mythen, historische Schlüsselereignisse und kulturelle Transformationen Japans und schafft dabei eine klare Chronologie und Dramaturgie des Abends.

Wenn das Wort zum Raum wird

Grundlage der Aufführung ist die lebendige mündliche Erzählung. Geschichte erscheint nicht als Abfolge von Daten und Fakten, sondern als fortlaufender Bericht, in dem sich die Epochen natürlich ablösen — wie Kapitel eines offenen Buches. Das Publikum erhält keine fertigen Schlussfolgerungen, sondern ein Eintauchen, bei dem Intonation, Rhythmus und Pausen entscheidend sind.

Die musikalische Ebene des Abends gestaltet die traditionelle japanische Koto, live auf der Bühne gespielt. Ihre feinen, langgezogenen Klänge verbinden die einzelnen Teile der Erzählung, verstärken emotionale Übergänge und verleihen dem Abend eine authentische kulturelle Tiefe. Musik ist hier keine Illustration, sondern ein gleichberechtigtes Element der Bühnensprache.

Bilder, die die Vorstellungskraft nicht ersetzen

Visuelle Projektionen begleiten die Erzählung und schaffen Atmosphäre von Zeit und Ort. Sie erklären nicht und dominieren nicht, sondern unterstützen die Wahrnehmung und helfen, sich auf Stimmung und innere Logik der Geschichte zu konzentrieren. Die Bilder wirken als Hintergrund, der Wort und Klang verstärkt, ohne sie zu ersetzen.

Die gesamte Inszenierung ist als geschlossener dramaturgischer Bogen konzipiert. Die Aufführung dauert etwa 75 Minuten und findet ohne Pause statt — eine bewusste Entscheidung, um Dichte und Konzentration des Erlebens zu bewahren.

Format des Abends

Die szenische Komposition vereint mehrere Ausdrucksmittel:

  • • live erzählte Geschichte eines einzelnen Erzählers;
  • • traditionelle Koto-Musik, live auf der Bühne gespielt;
  • • atmosphärische Projektionen als visuelle Begleitung;
  • • eine durchgehende, geschlossene Form ohne Unterbrechungen.

Das Projekt richtet sich an alle, die reflektierte kulturelle Formate schätzen und die Geschichte Japans nicht nur kennenlernen, sondern als zusammenhängende Erzählung erleben möchten.

Praktische Informationen

  • Veranstaltungsort: Carl-Orff-Saal
  • Adresse: Rosenheimer Straße 5, 81667 München
  • Datum und Uhrzeit: Sonntag, 5. April 2026, Beginn um 14:30 Uhr
  • Dauer: ca. 75 Minuten
  • Einlass: 45 Minuten vor Beginn, nach Vorstellungsbeginn kein Einlass mehr
  • Altersempfehlung: ab 12 Jahren
  • Sitzplätze: freie Platzwahl innerhalb der gewählten Kategorie

Der Saal ist mit Plätzen für Rollstuhlfahrer ausgestattet; eine vorherige Abstimmung ist per E-Mail unter [email protected] erforderlich.

Die Anreise ist mit den S-Bahn-Linien S1–S8 sowie mit der Straßenbahn Linie 25 (Haltestelle Rosenheimer Platz) möglich. Für Autofahrer wird die MAHAG-Parkgarage empfohlen.

„Japan – Die Saga einer Nation“ ist ein Abend für alle, die keine oberflächlichen Eindrücke suchen, sondern eine konzentrierte, lebendige Begegnung mit Geschichte, erzählt auf der Bühne als geschlossenes künstlerisches Ganzes.

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